Das kann man nicht pauschal beantworten.
Erstens ist beispielsweise Gelbgold 750 nicht gleich Gelbgold 750, sondern es gibt auch da unterschiedliche Legierungen. Die Preise richten sich einerseits nach den beinhalteten Legierungsmetallen, aber auch nach Angebot und Nachfrage, d.h. Lieferanten verlangen für Legierungen, bei denen sie keine Konkurrenz haben, natürlich aus etwas höhere Preise.
In der Praxis spielen aber ganz andere Faktoren eine viel größere Rolle. Beispielsweise haben Goldschmiede bestimmte Standardlegierungen meist vorrätig im Haus, selten verlangte Sonderlegierungen müssen sie erst auftragsbezogen bestellen, wodurch erhebliche Auftrags- und Transportkosten anfallen. Und schließlich sind manche Legierungen einfacher oder schwerer zu verarbeiten als andere, was sich in den Arbeitskosten ausdrückt.
Generell entspricht ja nur ein kleiner Teil des Schmuckpreises den Edelmetallkosten, der weitaus größere Teil des Preises sind Arbeits-, Vertriebs- und andere Kosten.
Siehe auch im Schmucklexikon:
Gold 750GelbgoldWeißgoldFarbgold